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2016

Themen aus 2016

Strahlenkartell: Interview mit KenFM Der Film Strahlenkartell rekonstruiert im Detail, wie die „Grenzwerte“ zustande kamen und in wessen Interesse bestimmte Studien bis heute gezielt attackiert und unterschlagen werden. Zahlreiche Wissenschaftler kommen zu Wort, ebenso Insider aus WHO, EU und nationalen Regierungen. Ihr Resümee ist einhellig: Mobilfunkstrahlung macht krank – diese Wahrheit wird jedoch vom „Strahlungskartell“ unterdrückt. Jens Wernicke sprach mit dem Mobilfunkkritiker Franz Adlkofer zu Thema und Film.

REFLEX-Studie: Vorwürfe von Uni Wien aufgehoben Unmittelbar nach der Veröffentlichung von Teil I dieser Dokumentation erschien im Internetforum IZgMF ein Bericht, in dem behauptet wurde, dass die Pressemitteilungen, in denen der ehemaligen Technischen Assistentin Elisabeth Kratochvil die Fälschung der REFLEX-Daten vorgeworfen wird, entgegen anders lautender Aussagen von der MUW nicht zurückgezogen worden seien. Die Überprüfung durch die Anwaltskanzlei, die mit der Vertretung Interessen von Elisabeth Kratochvil beauftragt war, ergab tatsächlich, dass die MUW es unterlassen hatte, neben den in ihrem Archiv abgelegten Pressemitteilungen auch die im Internetforum OTS veröffentlichten Kopien zu löschen.

Plagiatoren-Jägerin wegen Verleumdung vor Gericht Die Freiheit der Wissenschaft hört auf, wo die Verletzung der allgemeinen Persönlichkeitsrechte beginnt Die Plagiatoren-Jägerin Debora Weber-Wulff wegen Verleumdung vor Gericht eine Dokumentati...

Neues von der NTP-Studie Im Mai 2016 wurden nach erheblicher Verzögerung erste Ergebnisse der Studie des U.S. National Toxicology Program (NTP) zu den Auswirkungen einer Langzeitexposition von Ratten gegenüber der Mobilfunkstrahlung veröffentlicht. Sie bestätigen, was die Mobilfunkindustrie und die von ihr angeheuerten Wissenschaftler wider alle Vernunft bis heute abstreiten, dass die Mobilfunkstrahlung über ein krebserzeugendes Potenzial verfügt. Wie die Autoren der NTP-Studie freimütig bekunden, hatten sie einen solchen Ausgang des Forschungsvorhabens nicht erwartet.

Dt. Ärzteblatt im Dienste der Mobilfunkindustrie Bei der Durchsicht aller Ausgaben des Deutschen Ärzteblatts (DÄ) zurück bis zum Jahr 2000 findet man zahlreiche Beiträge, die sich mit der Frage befassen, ob die Mobilfunkstrahlung ein gesundheitliches Risiko für die Menschen darstellt. Der deutschen Ärzteschaft wurde damit zumindest bis 2011 der Eindruck vermittelt, dass der Stand der Forschung entschieden gegen ein solches Risiko spreche, wenn auch letzte Zweifel nicht gänzlich ausgeschlossen werden könnten.

Uni Wien zieht REFLEX-Pressemitteilungen zurück Die Anwaltskanzlei, die Elisabeth Kratochvil vor dem Hamburger Landgericht vertreten hat, wendete sich an den neuen Rektor der MUW mit der Forderung, die von Alexander Lerchl zitierten Pressemitteilungen zu REFLEX unverzüglich aus dem Archiv der Universität zu entfernen. Dies ist inzwischen geschehen.

Psiram: Botschaften aus dem rechtsfreien Raum Wenn es nach der Website Psiram.com (früher EsoWatch) geht, welche sich nach eigenem Bekunden dem kritischen Verbraucherschutz verpflichtet sieht, beruhen die Forschungsergebnisse, die auf gesundheitliche Risiken der Mobilfunkstrahlung hinweisen, entsprechend einem Wiki zu Elektrosmog durchwegs auf Quacksalberei, Täuschung oder Scharlatanerie. Lesen Sie hierzu die Dokumentation von Franz Adlkofer.

Bericht von der Science and Wireless 2015 Professor Dariusz Leszczynski kritisiert in seinem Bericht von der BioEM2015 vor allem das Fehlen von Forschung am Menschen, die für den Nachweis gesundheitlicher Risiken der Hochfrequenzstrahlung unerlässlich ist und die Unfähigkeit der Wissenschaft, bei der Diskussion kontroverser Themen einen gemeinsamen Weg zu finden. Die Botschaft aus Australien geht über diese Kritik weit hinaus. Dort wird der Versuch unternommen, die kritische Wissenschaft von der Diskussion auszugrenzen.

Elektrosensibilität aus Sicht eines Betroffenen Am 13. Februar 2013 barg man die Leiche des ehemaligen Pfarrers vom Ammertal, Carsten Häublein, aus der Schlei in Schleswig-Holstein. Pfarrer Häublein hat sich von 2006 an mit großem Engagement für die Anerkennung der Elektrosensibilität als umweltbedingte Krankheit eingesetzt. Prof. Franz Adlkofer veröffentlicht anlässlich seines dritten Todestages hierzu einen Bericht.

Psiram: Botschaften aus dem rechtsfreien Raum