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REFLEX-Studie: Vorwürfe von Uni Wien aufgehoben

08.11.2016

Die Medizinische Universität Wien distanziert sich
vom Vorwurf der Datenfälschung im Rahmen der REFLEX-Studie

Eine Dokumentation
Franz Adlkofer
Teil II

ZUSAMMENFASSUNG

Unmittelbar nach der Veröffentlichung von Teil I dieser Dokumentation erschien im Internetforum IZgMF ein Bericht, in dem behauptet wurde, dass die Pressemitteilungen, in denen der ehemaligen Technischen Assistentin Elisabeth Kratochvil die Fälschung der REFLEX-Daten vorgeworfen wird, entgegen anders lautender Aussagen von der MUW nicht zurückgezogen worden seien. Die Überprüfung durch die Anwaltskanzlei, die mit der Vertretung Interessen von Elisabeth Kratochvil beauftragt war, ergab tatsächlich, dass die MUW es unterlassen hatte, neben den in ihrem Archiv abgelegten Pressemitteilungen auch die im Internetforum OTS veröffentlichten Kopien zu löschen. Die Kanzlei forderte deshalb die Rechtsabteilung der MUW auf, ebenfalls die bei OTS immer noch zugänglichen Kopien der Pressemitteilungen unverzüglich zurückzunehmen. Ferner verlangte sie von der MUW eine Erklärung, dass sie den Vorwurf der Datenfälschung gegenüber Elisabeth Kratochvil nicht länger aufrechterhält. Ihr Ziel war schließlich die uneingeschränkte Rehabilitation von Elisabeth Kratochvil.

Beiden Forderungen ist die MUW, wenn auch sehr zögerlich, inzwischen nachgekommen. Unverständlicherweise geschah dies erst, nachdem ihr mit einer gerichtlichen Klärung der Angelegenheit gedroht worden war. In diesem Fall hätte sie aufgrund der Beweislage mit einem extrem hohen Risiko rechnen müssen, dass ihr vom Gericht betrügerisches Verhalten zum Nachteil von Elisabeth Kratochvil nachgewiesen wird. Warum sich die MUW nicht unverzüglich zur Rehabilitation von Elisabeth Kratochvil, der doch 2008 von ihren ehemaligen Rektor Wolfgang Schütz bitteres Unrecht angetan worden war, bereit erklärte, wirft Fragen auf. Ihr erkennbares Bemühen um eine möglichst neutrale Haltung stellt für eine wissenschaftliche Einrichtung, die sich der Wahrheit verpflichtet fühlen sollte, aus ethisch-moralischer Sicht ein höchst zweifelhaftes Verhalten dar. Als Erklärung kommt dafür eigentlich nur in Frage, dass zwischen ihr und der österreichischen Mobilfunkindustrie irgendwelche geheime Abmachungen bestehen, die durch die von ihr offensichtlich als Lappalie eingeschätzte „Mobilfunkstudie“ nicht gestört werden sollten. Die Hinweise dafür sind überwältigend.

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