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Hardell-Projekt 1

Die Internationale Krebsforschungsagentur der WHO hat im Mai 2011 die Hochfrequenzstrahlung als für den Menschen „möglicherweise kanzerogen“ eingestuft. Lennart Hardell hat mit den Ergebnissen seiner epidemiologischen Studien maßgeblich zu dieser Erkenntnis beigetragen. Die bis heute abgeschlossenen Untersuchungen erfassen ein strahlenbedingtes Hirntumorrisiko bei Mobilfunknutzern lediglich bis 2005. Da zu diesem Zeitpunkt Mobiltelefone erst 10 Jahre verfügbar waren, sind Erkenntnisse zur Tumorentstehung, die in der Regel über Jahrzehnte verläuft, noch mit großer Unsicherheit behaftet.

In der neuen Studie sollen Daten von schwedischen Frauen und Männern, bei denen von 2007 bis 2009 - also an die 15 Jahre nach Einführung der Mobilfunktechnologie - ein Hirntumor diagnostiziert wurde, ausgewertet werden. Von besonderem Interesse sind die Langzeitwirkung (>10 Jahre) der Strahlung von Mobil- und Schnurlostelefonen sowie das Hirntumorrisiko in den verschiedenen Altersgruppen, getrennt nach Frauen und Männern. Es ist zu erwarten, dass diese Ergebnisse die Krebsforschungsagentur der WHO veranlassen werden, die Hochfrequenzstrahlung alsbald in die nächst höhere Kategorie "wahrscheinlich kanzerogen" einzustufen. Schließlich wird die Risikioabschätzung umso zuverlässiger, je weiter die Strahlenexposition zurückreicht ...

Lesen Sie hierzu

Hardell berichtet Über die Nutzung von Mobilfunktelefonen (Handys und Schnurlostelefone) und das Hirntumorrisiko - eine Fall-Kontrollstudie ...

Hardell: Projektbeschreibung Es ist äußerst wichtig, das Risiko für Hirntumore in Verbindung mit der Nutzung von Mobil- und Schnurlostelefonen noch genauer zu untersuchen ...

Spendenaufruf

Da Lennart Hardells Bemühungen, ungefähr 50.000 Euro für sein Projekt zu erhalten, bisher erfolglos waren, appelliert die Stiftung PANDORA an die Spendenbereitschaft der europäischen Bürger.

Unser Spendenaufruf hat bis jetzt etwas über Euro 20.000 erbracht, also noch zu wenig, um Hardell die Durchführung seines Projektes zu ermöglichen. Wenn man jedoch bedenkt, dass sich die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung gar nicht bewusst ist, welchem gesundheitlichen Risiko sie mit der Entwicklung der Mobilfunktechnologie, kann man das bisherige Ergebnis durchaus als Erfolg werten.

Dem Aufruf haben sich inzwischen weitere Organisationen angeschlossen, die wie wir davon überzeugt sind, dass sich die Menschen über die gesundheitlichen Risiken der Mobilfunkstrahlung selbst Klarheit verschaffen müssen, da ihren Regierungen die Interessen der Mobilfunkindustrie offensichtlich näher stehen als das Wohlbefinden der Bevölkerung. Deshalb bitten wir, das Forschungsvorhaben - mit welchem Betrag auch immer - zu unterstützen!

Spendenaufruf in Deutsch [499 KB] , Englisch [371 KB] , Französisch [366 KB] , Italienisch [446 KB]

Lennart Hardell

arbeitet als Professor der Onkologie am Hospital der Universität Örebro in Schweden. Einen Großteil seiner Arbeit widmet er der Erforschung von Risikofaktoren für Krebs. Beispiele dafür sind Pestizide, Herbizide, Dioxine, polychlorierte Biphenyle (PCB), bromierte Flammschutzmittel und andere organische Schadstoffe. Seit einer Reihe von Jahren untersucht er mit seiner Arbeitsgruppe insbesondere den Einfluss der Strahlung von Mobil- und Schnurlostelefonen auf die Entstehung von Hirntumoren.

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