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Forschungsantrag 2

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Hardell-Projekt 2

Einführung

Forschungsantrag 2014

Aus der Liste der Arbeiten, die u. a. von der Stiftung Pandora gefördert und von Professor Hardell und Kollegen 2014 publiziert wurden, ergibt sich als Schlussfolgerung, dass die kanzerogene Wirkung der Mobilfunkstrahlung beim Menschen als nahezu gesichert angesehen werden muss.

1. Hardell L, Carlberg M. Das Hirntumorrisiko im Zusammenhang mit der Nutzung von Mobil- und Schnurlostelefonen. In: Langzeitrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks (Richter K, Ludwig P). Würzburg, Festung Marienberg, 5. April 2014. S. 6-21. >>> [915 KB]
2. Hardell L, Carlberg M, Söderqvist F, Mild KH. Mobile phones and cancer: Next steps. Epidemiology. 2014;25(4):617-618.
3. Hardell L, Carlberg M. Long-term mobile phone use and acoustic neuroma. Epidemiology. 2014;25(5):778.
4. Hardell L, Carlberg M. Mobile and Cordless Phone Use and Brain Tumor Risk. In: Rosch (ed) Bioelectromagnetic and Subtle Energy Medicine. In press.
5. Carlberg M, Hardell L Decreased survival of glioma patients with astrocytoma grade IV (glioblastoma multiforme) associated with long-term use of mobile and cordless phones. Int J Environ Res Public Health 2014;11:10790-10805; doi:10.3390/ijerph111010790. www.mdpi.com/journal/ijerph
6. Hardell L, Carlberg M. Mobile phone and cordless phone use and the risk for glioma - Analysis of pooled case-control studies in Sweden, 1997-2003 and 2007-2009. Pathophysiology 2014, in press.
7. Carlberg M, Hardell L. Pooled analysis of Swedish case-control studies 1997-2003 and 2007-2009 on meningioma risk associated with use of mobile and cordless phones. Submitted.

Um seine Forschungsergebnisse weiter abzusichern, hat Professor Hardell der Stiftung Pandora einen neuen Forschungsantrag vorgelegt, mit dem er folgende Ziele erreichen will:

A. Untersuchung von Risikofaktoren aus Beruf und Umwelt, die in seinen Studiengruppen zur Entstehung von Hirntumoren (Gliome, Meningiome und Akustikus-Neurinome) beitragen, um davon das wahre Risiko abzugrenzen, das allein der Mobilfunkstrahlung zugeschrieben werden muss. Die Grundlage dafür liefern die Daten aus den Fragebögen der Fall-Kontroll-Studien aus den Jahren 1997-2003 und 2007-2009.

B. Untersuchung der krebserzeugenden Wirkung der Mobilfunkstrahlung in Abhängigkeit von ihrer Natur und Zusammensetzung bei den verschiedenen Technologie-Generationen (G1 - G3). In Schweden wurden von den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute zunächst analoge Mobiltelefone (G1), dann GSM-Telefone (G2) und schließlich UMTS-Telefone (G3) benutzt.

C. Messungen hochfrequenter und anderer elektromagnetischer Felder in der Umwelt mittels EME Spy 200. Die Nutzung drahtloser Kommunikationsgeräte nimmt weltweit zu und macht auch vor Schulen und Vorschulen nicht halt. Warnungen vor gesundheitlichen Risiken von Seiten der internationalen Wissenschaft (z.B. www.bioinitiative.org) müssen inzwischen sehr ernst genommen werden.

Auf der Grundlage der von Hardell und Kollegen in ihren Publikationen beschriebenen Forchungsergebnisse erscheint die erst 2011 erfolgte Einstufung der Hochfrequenzstrahlung in die Gruppe 2B der Warnliste der Internationalen Krebsforschungsagentur der WHO als ‘möglicherweise karzinogen’ bereits jetzt überholt. Die Hochfrequenzstrahlung müsste stattdessen als ‘erwiesenes menschliches Karzinogen’ in die Gruppe1 aufgenommen werden. Industrie und Politik nutzen seit 2011 jede Möglichkeit, um diese notwendige Maßnahme zum Schutze der Bevölkerung zu verhindern. Ihre Methoden in der Auseinandersetzung mit der Wissenschaft haben seit mehr als einem halben Jahrhundert Tradition: Behinderung unabhängiger Forschung durch Verweigerung der Finanzierung - so geschehen im Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm, Förderung von Pseudoforschung zur Neutralisierung unerwünschter Forschungsergebnisse - so geschehen durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Falle der REFLEX-Studie, und, wenn dies nicht ausreicht, Verleumdung der Ergebnisse unabhängiger Wissenschaftler als gefälscht - so geschehen durch ein von der Bundesregierung ernanntes Mitglied der Strahlenschutzkommission (SSK) im Falle der REFLEX-Studie und Hardells epidemiologischen Untersuchungen.

Einem System dieser Art, das über nahezu unbeschränkte finanzielle Mittel und politische Macht verfügt und keineswegs davor zurückschreckt, die Wissenschaft zu korrumpieren, um ihre Erkenntnisse über die Hochfrequenzstrahlung ökonomischen Bedürfnissen anzupassen, ist nur schwer beizukommen. Deshalb steht zu befürchten, dass bösartige Hirntumoren und andere strahlenbedingte Krankheiten weiter ansteigen werden, wenn die Regierungen der Welt nicht durch Forschungsergebnisse wie die von Hardell und anderen unbestechlichen Wissenschaftlern gezwungen werden, ihre Vorstellung von der Mobilfunktechnologie der Wirklichkeit anzupassen. Für wie viele Menschen es dann bereits zu spät sein wird, bleibt abzuwarten.

Spendenaufruf

Als ob Lennart Hardells jüngst vorgelegte alarmierende Forschungsergebnisse nicht existierten, behaupten Industrie und Politik nach wie vor, dass es kein Gesundheitsrisiko durch die Hochfrequenzstrahlung gibt. Im Gegensatz dazu fordern nicht-staatliche Organisationen die Internationale WHO-Agentur für Krebsforschung immer eindringlicher auf, die Hochfrequenzstrahlung in ihrer Warnliste als ‚erwiesenes menschliches Karzinogen’ in die Gruppe 1 auszuweisen. Dies wäre die entscheidende Maßnahme, um die Regierungen der Welt zu zwingen, dem Schutz der Bevölkerung vor der Hochfrequenzstrahlung endlich Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen einzuräumen. Wie lange die Lobbyisten der Mobilfunkindustrie dies noch zu verhindern wissen, steht freilich in den Sternen.

Um den Prozess der Erleuchtung bei den Regierungen voranzubringen, wendet sich Pandora - Stiftung für unabhängige Forschung heute mit einer Bitte an alle Bürger Europas, die der engen Zusammenarbeit zwischen Industrie und Politik beim Strahlenschutz misstrauen. Wie es aussieht, kann nur ein allgemeiner Aufschrei der Bevölkerung die Regierungen dazu bewegen, ihre Einstellung zum Strahlenschutz zu überdenken und den Verkauf der Gesundheit ihrer Bürger an die Mobilfunkindustrie zu beenden. Dass die Zeit zum Handeln gekommen ist, hat Professor Hardell mit seinen jüngsten Forschungsergebnissen verdeutlicht. Mit einer Spende ermöglichten Sie ihm zunächst die Fortsetzung seiner Arbeiten, darüber hinaus trügen Sie auch dazu bei, dass die Menschen auf die wirklichen Gefahren aufmerksam gemacht werden, die ihnen und ihren Familien aufgrund der unkontrollierten Ausweitung der Telekommunikation droht, weil die Regierungen ihrer Verantwortung beim Strahlenschutz der Bevölkerung nicht gerecht werden.

Unter dem Stichwort „Lennart Hardell“ eingehende Spenden werden für ihn von Pandora ohne jeden Abzug an die Öröbrö-Universität in Schweden weitergeleitet.

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